Die Anfänge der katholischen Kirchengemeinde der Schleusenstadt sind eng mit dem Bau des Nord-Ostsee-Kanals verbunden. Für die Bauleute fanden Gottesdienste in einer Kirchenbaracke statt. Dieses änderte sich, als man sich 1930 entschloss eine Kirche zu bauen, die am 17. August 1930 eingeweiht wurde.
Nach dem zweiten Weltkrieg wuchs die Zahl der Katholiken durch den Zuzug vieler Heimatvertriebener und Flüchtlinge beträchtlich, so dass ab 1950 die Gottesdienste nicht mehr von Geistlichen aus Itzehoe gefeiert wurden, sondern von einem eigenen Priester in Brunsbüttel.
Lange Jahre waren im Seelsorgebezirk Brunsbüttel und Marne Herz-Jesu-Priester tätig.

Die Kirche wurde als Saalkirche im typischen roten Backstein von Architekt F. Rahe aus Osnabrück erbaut. Statt eines Turmes wurde ein pyramidenförmiger Dachreiter aufgesetzt.

Die Kirche hat elf Spitzbogenfenster an den Längsseiten, die Szenen aus dem Leben Marias darstellen. Die Fenster wurden während der letzten Kirchenrenovierung 1979 von dem Holländer W. Griesenbrock erstellt.

Seit 1995 ist in der Kirche eine kleine Pfeifenorgel mit fünf Registern eingebaut.

Die kleine Diasporakirche verfügt über gut 100 Sitzplätze.


Unsere Kirche finden sie ebenfalls in der Bojestraße 32, alle rollenden Gefährte können über eine Rampe in die Kirche hineinkommen.
Die Toiletten im Gemeindehaus sind für Rollstuhlfahrer leider nicht geeignet.

Wünschen Sie für die Gottesdienste eine Mitfahrgelegenheit, melden sie sich gerne bei uns!

Feiern Sie bei uns! Unser Gemeindehaus können Sie für Ihre privaten Feiern gerne mieten – bitte wenden Sie sich an Frau Modzien!

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